Kozamet

Haartransplantation Korrektur

Özdemir

Misslungene Haartransplantationen

Jeder hat es bisher sicherlich schon bei jemandem gesehen oder vieleicht sogar am eigenen Leib erleben müssen. Eine misglückte Haartransplantation, bei der das Ergebnis mehr als zu wünschen übrig lässt. Oft ist es eine unnatürliche Haarlinie, eine allgemein unausreichende Dichte der verpflanzten Haare oder eine auffallende Narbenbildung. Eine Misslungene Haartransplantation wird in der Regel durch unzureichend ausgebildetes Personal und durch einen unerfahrenen Arzt verursacht..

Narben nach einer FUT

Nach einer Haartransplantation mit der FUT Technik (Hautstreifenentnahme) sind die Gründe für sichtbare Narben im Spenderbereich in der Regel folgende:
1. eine zu grobe Naht bei der Schließung der Wunde
2. durch eine Überdehnung der Kopfhaut beim Wiedervernähen

Ein Hauptgrund für eine Überdehnung ist oft, dass die Elastizität der Kopfhaut nicht richtig eingeschätzt wird. Nach solch einer Fehleinschätzung kann es bei der Wiedervernähung der Wunde zu Überdehnungen des Gewebes kommen. Durch diese Überdehnung wird die Blutzirkulation oberhalb und unterhalb der Naht zum Teil stark beeintrachtigt. Folglich können Haarfollikel an diesen Bereichen nicht mehr ausreichend versorgt werden und sterben ab.        

Narben nach einer FUE

Bei einer Haartransplantation nach FUE Technik können Narben entstehen, wenn die Entnahme mit einer zu breiten Hohlnadel durchgeführt wird. Das heisst, wenn der Durchmesser der Hohlnadel zu groß ist. Zudem kann es bei einer zu schnellen und unfachgemäßen Entnahme vorkommen, dass zu viele Grafts aus zu engem Raum entfernt werden. Hierdurch enstehen dann größere sichtbare Lücken. Für eine saubere und schonende Entnahme sollten Hohlnadeln eingesetzt werden, die für jede Haarstruktur individuell abgestimmt sind.  

Korrektur mit der FUE Methode

Bei dieser Korrektur ist es sehr wichtig, dass die Entnahme möglichst von bisher unbehandelten Bereichen erfolgt und die Entnahmefläche so große Fläche wie möglich umfasst. Hierdurch kann gewährleistet werden, dass die Ausdünnung gleichmäßig und relativ gering gehalten wird.
Die Ausrichtung der neuen Haare sollten passend zu den vorhandenen Haaren gesetzt werden, um ein harmonisches Gesamtbild erhalten zu können.

Ob ein einziger Behandlungstag für eine zufriedenstellende Korrektur ausreichend ist, hängt von der jeweiligen Ausgangssitaution ab.

Sind Narben im Spendergebiet zu stark ausgeprägt oder sind zu wenige Spendergrafts für eine Verdichtung noch verfügbar, kann zusätzlich eine Mikrohaarpigmentierung, also ein medizinisches Tattoo, zusätzlich durchgeführt werden.
Die Kombination einer FUE und einer Mikrohaarpigmentierung ist in einigen Fällen die effektivste Korrekturmethode.

 

 

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